Nachhaltigkeitsrat

In regelmäßigen Abständen werden hier die wichtigsten Nachrichten veröffentlicht

Zehn Jahre Nachhaltigkeitsstrategie: RNE zieht durchmischte Zwischenbilanz

vor 0 Sek.
Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist am 17. April 2012 zehn Jahre alt geworden. Die Bundesregierung beschreibt in der Strategie insgesamt 38 Ziele, die in der Summe wirtschaftlichen Wohlstand, eine soziale Balance und einen achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt in Einklang bringen sollen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der die Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie seit deren Einsetzung kritisch begleitet, hat aus diesem Anlass Bilanz gezogen: Nicht alles sei gut, aber vieles besser geworden.

Studie: Energiesparendes Sanieren rechnet sich

vor 0 Sek.
Zu teuer, lohnt sich nicht, begünstigt Schimmel – wenn es um die energetische Sanierung von Wohngebäuden geht, halten sich viele Vorurteile. Eine neue Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) entkräftet sie jetzt. Die energetische Sanierung von Einfamilienhäusern rechnet sich demnach in den meisten Fällen. Der geringere Wärmeenergieverbrauch refinanziert die Mehrkosten für die Sanierung, und das relativ schnell. Die Einsparungen können mehr als 2.000 Euro im Jahr ausmachen.

Vor Rio: Städte wollen mehr Mitsprache und Geld für Nachhaltigkeit vor Ort

vor 0 Sek.
Wenige Wochen vor dem im Juni im brasilianischen Rio de Janeiro stattfindenden Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen („Rio+20) werden die Rufe nach einer Stärkung der Städte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit lauter. Im Kern geht es dabei um mehr Mitsprache für Städte und Gemeinden bei der Entwicklung langfristiger politischer Strategien – und um mehr Geld, damit die Kommunen die nachhaltige Entwicklung vor Ort tatsächlich umsetzen können.

Ausschreibung: Redakteur/in für RNE-Newsletter gesucht

vor 0 Sek.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) vergibt die Redaktion seines Newsletters „News Nachhaltigkeit“ neu und sucht dazu zum 01. Juni 2012 fachkundige journalistische Auftragnehmer. Interessenten können Angebote bis zum 30. April vorlegen.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung braucht mehr Verbindlichkeit“ – Interview mit dem Berliner Erziehungswissenschaftler Gerhard de Haan

vor 0 Sek.
Wer Nachhaltigkeit will, muss dieses auch zum Leitbild erklären. Um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Handeln nahe zu bringen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den Bildungssystemen zu verankern, haben die Vereinten Nationen schon vor rund zehn Jahren den Zeitraum von 2005 bis 2014 zur Weltdekade für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerufen. Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt für darüber hinaus gehende Folgeaktivitäten ausgesprochen. Was das bedeutet, was die Dekade bislang erreicht hat und was noch nicht, erklärt der an der Freien Universität Berlin lehrende Zukunfts- und Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard de Haan im Interview.

Nachhaltigkeitsrat warnt vor politischer Verzettelung bei der Energiewende

vor 0 Sek.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat auf seiner Frühjahrstagung Anfang Mai die vielfältigen Aktivitäten von Kommunen, Bürgern und Unternehmen zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland begrüßt und gleichzeitig der Bundesregierung erheblichen Nachbesserungsbedarf beim Management des „Megaprojekts Energiewende“ attestiert. Ohne stringenteres politisches Engagement drohe dem vor rund einem Jahr eingeleiteten Umbau des deutschen Energiesystems in Richtung Nachhaltigkeit eine Verzettelung.

Rio20+: Erwartungen und Forderungen nach Post-Rio-Prozess

vor 0 Sek.
Rund anderthalb Monate vor dem Start der Weltkonferenz über nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro verlaufen die Verhandlungen über ein Abschlussdokument weiter schleppend. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte am 09. Mai, die Vorgespräche befänden sich derzeit an einem „kritischen Punkt“. Viele Nichtregierungsorganisationen warnen vor einem nur schwachen Gipfel-Ergebnis.

Luxusgüterhersteller und Nachhaltigkeit: mehr Schein als Sein

vor 0 Sek.
Ob Prada, Ralph Lauren oder Guess – Luxusgüterhersteller leben wesentlich vom Image ihrer Marke, von ihrem Ruf der Exklusivität und Qualität. Mit Nachhaltigkeit tun sich viele Branchenunternehmen aber noch schwer. Das zeigt eine neue Studie der Schweizer Privatbank Sarasin, für die 15 führende Luxusgüterunternehmen analysiert wurden. Etliche davon fielen durch fragwürdige Rohstoffquellen und wenig transparente Lieferketten auf. Ihre Reputation setzen sie damit nach Einschätzung der Bank aufs Spiel.

Berater des Bundeswirtschaftsministeriums für globale CO2-Steuer

vor 0 Sek.
Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) spricht sich in einem neuen Gutachten für die Einführung einer internationalen Mindeststeuer auf CO2-Emissionen aus. Die Regierungsberater wollen so die Chancen für einen Nachfolger zum auslaufenden Kyoto-Klimaschutzabkommen erhöhen. Dass dies bisher nicht zustande gekommen ist, liege mit daran, dass sich die Staaten nicht einigen konnten, wer wie viel CO2 ausstoßen darf. Eine Steuer würde diesen „verteilungspolitischen Aspekt aus den Verhandlungen eliminieren“, heißt es in dem Gutachten. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hält von dem Vorschlag nichts.

Bundesregierung will Bürgerbeteiligung bei großen Verkehrsprojekten stärken

vor 0 Sek.
Autobahnen, Schienenwege oder Flughäfen – nach dem Willen der Bundesregierung sollen solche großen Verkehrsprojekte künftig nicht nur schneller über die Bühne gehen. Die Öffentlichkeit soll auch früher an der Planung dieser Vorhaben beteiligt werden. „Wir müssen die Zustimmung zu Großprojekten erhöhen, indem wir die Bürgerinnen und Bürger, sowohl Kritiker als auch Befürworter, von Anfang an mitnehmen“, sagt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Ein umstrittener Gesetzesentwurf und ein „Handbuch für gute Bürgerbeteiligung“ sollen dabei helfen.

„Forum Nachhaltiger Kakao“ will Schokolade nachhaltiger machen

vor 0 Sek.
Schokolade zählt in Deutschland zu den beliebtesten Süßigkeiten. Als Abnehmer von mehr als zehn Prozent der Weltkakaoernte hat Deutschland auch erheblichen Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der mehr als fünf Millionen Kleinbauern, die die Kakaobohnen in Afrika, Südostasien oder Süd- und Mittelamerika anbauen. Deren Einnahmen aus dem Anbau von Kakao sind indes häufig so gering, dass sie kaum über die Runden kommen. Kinderarbeit ist weit verbreitet. Die Bundesregierung will das jetzt zusammen mit Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen ändern.

Nachhaltige Geldanlagen: Mangelnde Transparenz schreckt Anleger ab

vor 1 Stunde 50 Minuten
Trotz steigendem Volumens: „Grüne“ Geldanlagen haben immer noch einen schweren Stand. Die Anlagekriterien einiger Nachhaltigkeitsfonds sind jüngst in die Kritik geraten. Deutsche Großanleger setzen seltener auf Nachhaltigkeit als noch vor einem Jahr. Privatanleger setzen weiterhin mehrheitlich eher auf konventionelle Investments. Mehr Transparenz und bessere Beratungen könnten das nach Einschätzung von Marktkennern ändern.

„Die Bundesregierung hintertreibt ihre eigenen Energieziele“ – Interview mit Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates

vor 7 Stunden 50 Minuten
Die Spritpreise haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Kosten für Strom und Wärme sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Was tun? Energie effizienter einsetzen, sagen Wissenschaftler und Energie-Experten einhellig. Auch die Europäische Kommission sieht das so, weswegen sie 2011 Vorschläge für eine neue europäische Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt hat. Seit einigen Wochen verhandelt sie darüber mit dem Europäischen Rat und dem Europaparlament. Die nächsten Gespräche sind für den 08. Mai angesetzt. Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung, das sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland NABU und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hintertreibe diese prinzipiell guten Vorschläge aber und setze so ihre eigenen Energie- und Klimaschutzziele aufs Spiel. Warum sie das tut und was sie besser machen könnte, erklärt Olaf Tschimpke im Interview.

„Die Bundesregierung hintertreibt ihre eigenen Energieziele“ – Interview mit Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates

vor 7 Stunden 50 Minuten
Die Spritpreise haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Kosten für Strom und Wärme sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Was tun? Energie effizienter einsetzen, sagen Wissenschaftler und Energie-Experten einhellig. Auch die Europäische Kommission sieht das so, weswegen sie 2011 Vorschläge für eine neue europäische Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt hat. Seit einigen Wochen verhandelt sie darüber mit dem Europäischen Rat und dem Europaparlament. Die nächsten Gespräche sind für den 08. Mai angesetzt. Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung, das sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland NABU und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hintertreibe diese prinzipiell guten Vorschläge aber und setze so ihre eigenen Energie- und Klimaschutzziele aufs Spiel. Warum sie das tut und was sie besser machen könnte, erklärt Olaf Tschimpke im Interview.

Bundesregierung legt eigenen Unternehmen Nachhaltigkeitskodex ans Herz

vor 8 Stunden 50 Minuten
Die Bundesregierung will Unternehmen, an denen sie über den Bund Anteile hält, empfehlen, die Anwendung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK zu prüfen. Das erklärten Vertreter des Bundeskanzleramtes am 17. April während eines Fachgesprächs mit den Spitzen deutscher Vorreiterunternehmen, die den vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufenen Transparenzstandard schon anwenden. Der Vorstoß aus dem Kanzleramt hat es in sich: Der Bund hält Beteiligungen an Hunderten Unternehmen. Folgen die dem Rat der Bundesregierung, müssten sie erklären, wie nachhaltig sie mit öffentlichen Geldern wirtschaften.

Nachhaltige Unternehmensführung: Gewinner des Ideenwettbewerbs gekürt

vor 8 Stunden 50 Minuten
Die Macher der Bewertungsmethode „Sustainable Value“ und des Indikatorenprojekts „AgBalance“ konnten den vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ausgelobten Ideenwettbewerb „Nachhaltige Unternehmensführung: Kosten kennen – Nutzen erschließen“ für sich entscheiden. Mit dem Wettbewerb hat der RNE gemeinsam mit Jochen Zeitz, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Sport- und Lifestylekonzerns Puma, neue Methoden, Ansätze und Ideen zur monetären Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen gesucht, um die Diskussion über nachhaltige Geschäftsmodelle und deren Verbreitung anzutreiben.

Menschenrechte und Nachhaltigkeit: UN-Experten schlagen Alarm

vor 8 Stunden 50 Minuten
Vergisst die Weltgemeinschaft beim Streben nach „grüneren“ Wirtschaftsweisen die Menschenrechte? Hochrangige Experten der Vereinten Nationen befürchten das, darunter Navi Pillay, die Hohe Kommissarin der UN für Menschenrechte, und Olivier De Schutter, der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung. Fest machen sie ihre Kritik am ersten Entwurf des Abschlussdokuments für die im Juni in Rio de Janeiro anstehende Weltkonferenz über nachhaltige Entwicklung der UN, den sogenannten „Rio+20“-Gipfel. Grundlegende Menschenrechte greife das Dokument bislang nur am Rande auf. Echte Nachhaltigkeit könne sich so nicht einstellen.

„Die Bundesregierung hintertreibt ihre eigenen Energieziele“ – Interview mit Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates

17. Mai 2012 - 2:05
Die Spritpreise haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Kosten für Strom und Wärme sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Was tun? Energie effizienter einsetzen, sagen Wissenschaftler und Energie-Experten einhellig. Auch die Europäische Kommission sieht das so, weswegen sie 2011 Vorschläge für eine neue europäische Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt hat. Seit einigen Wochen verhandelt sie darüber mit dem Europäischen Rat und dem Europaparlament. Die nächsten Gespräche sind für den 08. Mai angesetzt. Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung, das sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland NABU und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hintertreibe diese prinzipiell guten Vorschläge aber und setze so ihre eigenen Energie- und Klimaschutzziele aufs Spiel. Warum sie das tut und was sie besser machen könnte, erklärt Olaf Tschimpke im Interview.

„Die Bundesregierung hintertreibt ihre eigenen Energieziele“ – Interview mit Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates

17. Mai 2012 - 2:05
Die Spritpreise haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Kosten für Strom und Wärme sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Was tun? Energie effizienter einsetzen, sagen Wissenschaftler und Energie-Experten einhellig. Auch die Europäische Kommission sieht das so, weswegen sie 2011 Vorschläge für eine neue europäische Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt hat. Seit einigen Wochen verhandelt sie darüber mit dem Europäischen Rat und dem Europaparlament. Die nächsten Gespräche sind für den 08. Mai angesetzt. Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung, das sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland NABU und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hintertreibe diese prinzipiell guten Vorschläge aber und setze so ihre eigenen Energie- und Klimaschutzziele aufs Spiel. Warum sie das tut und was sie besser machen könnte, erklärt Olaf Tschimpke im Interview.

„Die Bundesregierung hintertreibt ihre eigenen Energieziele“ – Interview mit Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland und stellvertretender Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates

17. Mai 2012 - 2:05
Die Spritpreise haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die Kosten für Strom und Wärme sind in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen. Was tun? Energie effizienter einsetzen, sagen Wissenschaftler und Energie-Experten einhellig. Auch die Europäische Kommission sieht das so, weswegen sie 2011 Vorschläge für eine neue europäische Energieeffizienzrichtlinie vorgelegt hat. Seit einigen Wochen verhandelt sie darüber mit dem Europäischen Rat und dem Europaparlament. Die nächsten Gespräche sind für den 08. Mai angesetzt. Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung, das sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbunds Deutschland NABU und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hintertreibe diese prinzipiell guten Vorschläge aber und setze so ihre eigenen Energie- und Klimaschutzziele aufs Spiel. Warum sie das tut und was sie besser machen könnte, erklärt Olaf Tschimpke im Interview.