Wenn Studenten nach einem Wohnort suchen, spielt meistens der Preis des Zimmers oder der Wohnung die größte Rolle. Rund zwölf Prozent der Studierenden in Deutschland wohnen nach einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in einem Wohnheim[1].

(Copyright: BUND Heidelberg)
Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Beim Einkauf können KonsumentInnen Lebensmittel aus der ganzen Welt kaufen. Die HerstellerInnen dieser Produkte sind in der anonymen Masse nicht identifizierbar. Die Transportwege bis zu den VerbraucherInnen sind lang. Große Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) werden auf diese Weise ausgestoßen. Kohlenstoffdioxid regt eine weitere globale Erwärmung durch den Treibhausgaseffekt an und bewirkt damit einen Klimawandel. Für ein Kilogramm Weintrauben aus Südafrika werden bereits für den Transport nach Deutschland sieben Kilogramm Kohlenstoffdioxid ausgestoßen.[1] Die Alternative sind regionale Produkte. Doch ist es häufig schwierig sie im Supermarkt zu erkennen. Studierende von SIFE Mannheim haben aus diesem Grund ein Label für ihre Region entwickelt, das in der Rhein-Neckar-Region produzierte Lebensmittel für die KonsumentInnen erkennbar werden lässt.
In Deutschland leben 2,5 Millionen Menschen türkischer Herkunft. Viele türkischsprachige Menschen sind interessiert an Umweltthemen. Aus diesem Grund hat sich im Dezember 2006 in Berlin die türkischsprachige Umweltgruppe „Yeşil Çember“ [jeschil tschember] (deutsch: Grüner Kreis) beim BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) gegründet.

(copyright: Yeşil Çember)
Kork ist ein kostbarer Naturstoff und viel zu schade zum Wegwerfen. Darum sammelt die Diakonie der Stadt Kork seit 20 Jahren gebrauchte Korken und verarbeitet sie in einer Werkstatt für Behinderte zu einem hochwertigen Dämmstoff für Häuser. Winzer, Weinhändler, Restaurants und viele Umweltorganisationen unterstützen die Sammlung "Korken für Kork".
Seit Juli 2010 begleitet der Naturschutzbund (NABU) die Umsetzung und Entwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie mit einem eigenen Projekt. Das aktuelle Projekt hat den Titel "Reduzierung des Flächenverbrauchs und vertikale Intergration nachhaltiger Entwicklung" und wird wieder in enger Abstimmung mit dem DNR und BUND durchgeführt.