DNR-Broschüre: Netzwerke/n für eine intakte Lebenswelt! - 22 Argumente dafür, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen zu denken.

Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) geförderte Projekt »Generationengerechtigkeit als ökologisch-soziale Herausforderung« hat zum Ziel, eine enge Vernetzung zwischen den Akteuren *innen aus dem Umweltund dem Sozialbereich zu bewirken und auf die Schnittmengen, die diese Bereiche einen, aufmerksam zu machen. Die Verknüpfung der unterschiedlichen politischen und zivilgesellschaftlichen Felder ist ein langer und manchmal kurvenreicher Weg. Nicht immer ist es leicht, die unterschiedlichen Seiten zusammenzubringen, Zielkonflikte gemeinsam aus dem Weg zu räumen und sich auf die potentiellen Synergien zu konzentrieren.

Umso wichtiger ist es, die positiven Effekte von Umweltschutz und seine Notwendigkeit zu vermitteln. Dies wird eine besondere Kommunikationsherausforderung, zum einen, um die Akzeptanz zu steigern für zukünftig notwendige Umweltschutzmaßnahmen, zum anderen, um auch in den Köpfen der Menschen einen Sinnes- und einen Handlungswandel, also die aktive Verantwortungsübernahme bei jedem Einzelnen anzuregen.

Die in dieser Broschüre gesammelten Statements zeigen deutlich: Umweltpolitik ist keine politische Nebensache, ihre Ziele keine, vom Rest der Gesellschaft abgetrennten Luxusprobleme. Vielmehr ist Umweltschutz ein wichtiger Teil von Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Entwicklungspolitik und von vielen weiteren Bereichen. Aus dieser Perspektive wird deutlich, dass die Zusammenarbeit der Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Bereiche heute und in Zukunft immens wichtig ist. Denn starke strategische Allianzen, die sich für Nachhaltigkeit, Gemeinwohl und Gerechtigkeit einsetzen, sind noch immer viel zu selten und häufig zu schwach, um sich tatsächlich im Kampf um politische Richtungsentscheidungen durchzusetzen. Um hier ein Gleichgewicht zu schaffen, müssen die Akteur*innen der unterschiedlichen Politikbereiche sich ihrer Schnittmengen bewusst werden und gemeinsam agieren.

Der Anfang ist gemacht, die Bemühungen und Aktivitäten müssen jetzt auf viele Bereiche ausgedehnt und vor allem verstetigt werden. Immer mehr Akteur*innen, Jung und Alt, aus Sozial- und Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Bildungspolitik, aber auch aus Wirtschaft und Handel müssen Teil dieser Allianz werden. 22 Argumente zeigen, dass Umweltpolitik Gesellschaftspolitik ist und häufig auch die beste Sozialpolitik und dass Generationengerechtigkeit eine ökologische UND eine soziale Herausforderung ist!


Die Broschüre können Sie hier downloaden oder gerne auch kostenlos im Papierformat bestellen bei:

ragna.bergk@dnr.de

Rezension der Broschüre von Stefanie Geiselhardt

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