Die Bundesregierung hat 2002 eine Nationale Nachhaltigkeitsstrate beschlossen. Die Strategie mit dem Namen „Perspektiven für Deutschland“ bestimmt den Kurs für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Sie enthält konkrete Aufgaben und Ziele, zu denen sich die Bundesregierung bekennt.
Die Umwelt- und Naturschutzverbände DNR, BUND und NABU begleiten den Prozess zur Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Strategie. Vertreter dieser Verbände sind im Rat für Nachhaltigen Entwicklung, der die Bundesregierung berät.
Am Samstag den 25. Mai wird es weltweit Aktionen gegen den Agrarchemieriesen Monsanto geben. In 36 Ländern sind Proteste angekündigt. In Deutschland sind Aktionen in Berlin, München, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Krefeld, Saarbrücken und Leer geplant. Der Protest richtet sich nicht nur gegen Monsantos fragwürdige Machenschaften, sondern auch grundsätzlich gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVOs). Eine Forderung ist daher auch die Kennzeichnungsplicht für GVOs in Lebensmitteln.
Die die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Das Motto des Wettbewerbs „Klick in die Vielfalt 2013 – Mensch und Natur“ orientiert sich an dem Schwerpunktthema „Vielfalt nutzen – die Angebote der Natur“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt für den Zeitraum 2013/14. Die Fotos sollen dementsprechend das Miteinander von Mensch und Natur thematisieren.
Für jede kleine Besorgung zehn Kilometer bis zum nächsten Supermarkt im Nachbarort fahren zu müssen, das ist weder klimafreundlich noch für jeden möglich. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Rückgang der ortsnahen Versorgung ein Problem. Die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen von Personen auf dem Land sind ein knappes Viertel höher als bei Kernstadtbewohnern. Der Grund: fast zwei Drittel der auf dem Land lebenden Bevölkerung nutzt täglich das Auto. Hinzu kommt, dass BürgerInnen im ländlichen Raum täglich durchschnittlich sechs Kilometer mehr zurücklegen als Stadtbewohner.
Im Rahmen der Sendung „Das philosophische Radio“ hat sich der WDR 5 am vergangenen Freitag mit Fragen der Generationengerechtigkeit auseinandergesetzt. Als Experte in der Sendung war Jörg Tremmel, Professor für generationengerechte Politik an der Universität Tübingen, zu Gast. Der Politiologe plädiert in dem Gespräch unter anderem für eine Vertretung zukunftiger Generationen, die als vierte Gewalt neben Legislative, Exekutive und Judikative steht. Die Sendung kann man als Podcast herunterladen oder auf der Homepage des WDR 5 nachhören.
Der Internetradiosender detektor.fm beschäftigt sich derzeit in einer Interview-Reihe mit verschiedenen Fragen rund um das Thema Generationengerechtigkeit. Die Reihe startete mit einem Interview mit dem Buchautor Wolfgang Gründinger über den neuen Generationenkonflikt. Dieser fürchtet nicht nur einen massiven Schuldenberg und eine durch den demografischen Wandel verursachte Ausgabenwelle, sondern auch eine ökologisch ausgebeutete Erde: „[…]da brauchen wir uns über so Dinge wie den Staatshaushalt gar nicht mehr zu unterhalten, wenn die ökologische Bilanz so dermaßen in das Negative geraten ist“ sagte Wolfgang Gründinger im Interview mit detektor.fm.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat am Sonntag in Hardehausen auf der Hauptversammlung des Dachverbandes einen Grundsatzbeschluss zu Generationengerechtigkeit (PDF, 180 KB) vereinbart. In dem Beschluss plädiert der BDKJ für eine solidarische Politik, die nachfolgenden Generationen Chancen sichert. In den politische Entscheidungen sollte aus Sicht der katholischen Jugendverbände berücksichtigt werden, inwieweit diese Auswirkungen auf zukünftige Generationen haben.
Nachhaltig wirtschaften und negative Umweltwirkungen minimieren - für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist das heute das erklärte Ziel. Mit dem Projekt "Wege zur Nachhaltigkeit" unterstützt FairFood International Unternehmen des Lebensmittelsektors dabei, dieses Ziel auch zu erreichen. Im Gegensatz zu großen Konzernen der Branche, die mittlerweile Millionenbeträge in die Nachhaltigkeit ihrer Produkte investieren, fehlt es den kleinen und mittelständischen Unternehmen vielfach an Ressourcen und Know-How.
Wir müssen und wir können den sozial-ökologischen Gesellschaftswandel vorantreiben – und wir werden es nur gemeinsam schaffen. Das ist die Kernbotschaft des Vernetzungsworkshops „Ökologische Wende vs. Sozialpolitik? – Zielkonflikte, potenzielle Synergien und zivilgesellschaftliche Innovationen“, zu dem der Deutsche Naturschutzring im Rahmen des Projekts „Generationengerechtigkeit als sozial-ökologische Herausforderung“ am 21. Januar 2013 eingeladen hatte.
Am Vorabend der Berlinale wurden auf dem Green Me-Festival am 6. Februar die Preise für das grüne Filmgenre vergeben. Im Rahmen des Projekts "Generationengerechtigkeit als sozial-ökologische Herausforderung" stiftete der Deutsche Naturschutzring (DNR) den mit 3000 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm. Weitere Preise wurden in den Kategorien Kinder- und Jugendfilm sowie bester Spielfilm vergeben.