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Bundesumweltministerium startet Online-Bürgerbeteiligung Welches Umweltthema braucht mehr Aufmerksamkeit? Wo sehen Sie besonderen Handlungsbedarf? Das Bundesumweltministerium (BMU) führt erstmals vom 17. Februar bis 17. März 2010 eine Online-Bürgerbeteiligung durch. Hierdurch möchte das BMU frühzeitig einen breiten Dialog darüber führen, welche Umweltthemen nach Meinung der Öffentlichkeit Eingang in den Fortschrittsbericht 2012 zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie finden sollen.Im Anschluss an die Online-Beteiligung wird das BMU zu den drei wichtigsten Themen Fachdialoge veranstalten, zu denen es neben Experten aus Verbänden auch ausgewählte Bürgerinnen und Bürger einladen wird.
Zur Online-Bürgerbeteiligung des BMU hier
Konferenz: Bundesländer für Nachhaltigkeit - Strategien in Niedersachsen und Bremen
24. November 2009 in Hannover
Für die Realisierung einer bundesweiten nachhaltigen Entwicklung sind entsprechende Konzepte und Strategien der Bundesländern von großer Bedeutung, denn viele der Kompetenzen, die für eine nachhaltige Entwicklung entscheidend sind, liegen auf Länderebene, z.B. in der Energiepolitik und der Regional- und Raumplanung. Viele Bundesländer, so auch Niedersachsen und Bremen, haben eigene Landesstrategien für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet oder sind dabei, dies zu tun. Gleichzeitig intensiviert das Bundeskanzleramt den Dialog mit den Bundesländern.
Mit dieser Konferenz möchten wir nach einer ersten Länderkonferenz Sachsen / Thüringen im Juni 2009 nun die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesländer Niedersachsen und Bremen in den Focus nehmen
Das Programm zur Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie hier
Symposium: Green Shopping: Wie können wir beim Einkauf Resssourcen schonen?
11. November 2009 in Berlin
Unsere aktuelle Ressourcennutzung ist nicht zukunftsfähig. Durch unseren Konsum- und Lebensstil nehmen wir zu viele Ressourcen in Anspruch und belasten die Umwelt. Das reibungslose Funktionieren des natürlichen Ökosystems bildet aber die menschliche Lebensgrundlage und muss deshalb gewahrt werden. Wir müssen andere Formen des Konsums pflegen. Die Umweltverbände möchten gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien über Anforderungen an eine nachhaltige Ressourcennutzung aus Sicht der KonsumentInnen diskutieren. Dabei soll erörtert werden, was Politik, Handel und Verbände beitragen können, um ein ressourcenleichtes Leben zu ermöglichen.
Das Programm zur Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie hier
Gerechtigkeit durch Umweltschutz
Die Broschüre „Mehr Gerechtigkeit durch Umweltschutz“ zeigt den Zusammenhang zwischen der sozialen Situation und Umweltbelastungen zeigt auf und bietet eine Einführung in das Thema Umweltgerechtigkeit. Anhand von vielen Beispielen wird deutlich, dass Umweltbelastungen in Deutschland ungerecht verteilt sind, und dass Maßnahmen, die zum Schutz der Umwelt ergriffen werden, häufig die Lebenssituation gerade von benachteiligten Personen verbessern können. Außerdem werden zahlreiche Projekte aus der Energieberatung, der Umweltbildung und dem Naturerlebnisbereich vorgestellt, die sich besonders an benachteiligte Bevölkerungsgruppen richten.
Broschüre "Mehr Gerechtigkeit durch Umweltschutz" (2 MB)
Konferenz: Bundesländer für Nachhaltigkeit - Strategien in Sachsen und Thüringen
16. Juni 2009 in Leipzig
Für die Realisierung einer bundesweiten nachhaltigen Entwicklung sind entsprechende Konzepte und Strategien der Bundesländern von großer Bedeutung, denn viele der Kompetenzen, die für eine nachhaltige Entwicklung entscheidend sind, liegen auf Länderebene, z.B. in der Energiepolitik und der Regional- und Raumplanung. Viele Bundesländer, so auch Sachsen und Thüringen, erarbeiten derzeit ihre Nachhaltigkeitsstrategien. Gleichzeitig intensiviert das Bundeskanzleramt den Dialog mit den Bundesländern. Mit der Konferenz möchten wir die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesländer am Beispiel Thüringens und Sachsens in den Blick nehmen: Das Programm zur Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie hier
Was ist der Nachhaltigkeits-Check?
Seitdem die Bundesregierung 2002 ihre Nationale Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlicht hat, begleiten die Umweltverbände DNR, BUND und NABU den Prozess zur Weiterentwicklung der Strategie. Das Kernstück der Nachhaltigkeitsstrategie bilden 21 Indikatoren und Ziele für die Politikbereiche Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Bereits im Herbst 2003 haben wir die Politik der damaligen Rot-Grünen Regierung darauf hin überprüft, ob sie den festgelegten Zielen beispielsweise im Klimaschutz, beim Ausbau des ökologischen Landbaus und zum Erhalt der Biodiversität gerecht wird. Die Stellungnahmen zu elf umweltrelevanten Zielen finden Sie im Archiv.
Die Bundesregierung hat sich selber dazu verpflichtet, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in regelmäßigen Abständen zu bilanzieren und ihre Strategie weiter zu entwickeln. Dieser Verpflichtung ist sie mit dem ersten Fortschrittsbericht (2004) und mit dem Wegweiser 2005 (aufgrund der vorgezognen Bundestagswahl 2005 in etwas reduzierter Form) nachgekommen. Die Umweltverbände waren hier in Beratungsprozesse involviert, haben an Konsultationsgesprächen teilgenommen und schriftliche Stellungnahmen eingereicht.
Im April 2007 hat die Bundesregierung den Indikatorenbericht 2006 veröffentlicht, der erstmalig vom Statistischen Bundesamt erstellt wurde. Auch zu diesem Bericht haben die Umweltverbände eine Stellungnahme verfasst. Die Berichte der Bundesregierung und unsere Stellungnahmen haben wir für Sie unter Download zusammengestellt.
Im Oktober 2008 hat die Bundesregierung den Fortschrittsbericht 2008 mit dem Titel "Für ein nachhaltiges Deutschland" veröffentlicht. Thematische Schwerpunkte sind: Klima und Energie, nachhaltige Rohstoffwirtschaft, demographischer Wandel und Welternährung.
Unsere Stellungnahmen zum Konsultationspapier, zum Entwurf und zur Endfassung des Fortschrittsberichtes finden Sie auch unter Download.
Ausblick
Die Bundesregierung plant den nächsten Fortschrittsbericht im Herbst 2012 zu veröffentlichen.
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