Im Jahr 2003 haben die Umweltverbände erstmals die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele analysiert. Unter der Fragestellung, ob die Bundesregierung (damals unter Rot-Grün) die richtigen Maßnahmen für die Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung ergreift, wurden zu umweltrelevanten Themen Stellungnahmen erarbeitet.
Die Bundesregierung hat 2002 eine Nationale Nachhaltigkeitsstrate beschlossen. Die Strategie mit dem Namen „Perspektiven für Deutschland“ bestimmt den Kurs für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Sie enthält konkrete Aufgaben und Ziele, zu denen sich die Bundesregierung bekennt.
Die Umwelt- und Naturschutzverbände DNR, BUND und NABU begleiten den Prozess zur Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Strategie. Vertreter dieser Verbände sind im Rat für Nachhaltigen Entwicklung, der die Bundesregierung berät.
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) ist der Dachverband der deutschen Umwelt- und Naturschutzverbände. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht die natürliche Umwelt zu erhalten. Um die Natur zu schützen, das Klima zu retten und die Artenvielfalt zu erhalten, setzen wir uns für Naturschutzgebiete und die Energiewende ein, erarbeiten neue Verkehrskonzepte und machen Vorschläge für einen Stopp der Flächenversiegelung.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) legt den Schwerpunkt seines aktuellen Nachhaltigkeitsprojekts auf die "zukunftsfähige Kommune". Kommunen sind ein entscheidender Akteur auf dem Weg zu einem Zukunftsfähigen Deutschland. Hier kann vor Ort lebensnah und praktisch gezeigt werden, was nachhaltige Politik mit guten Konzepten erreichen kann.
Seit Juli 2010 begleitet der Naturschutzbund (NABU) die Umsetzung und Entwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie mit einem eigenen Projekt. Das aktuelle Projekt hat den Titel "Reduzierung des Flächenverbrauchs und vertikale Intergration nachhaltiger Entwicklung" und wird wieder in enger Abstimmung mit dem DNR und BUND durchgeführt.
Die Bundesregierung hat die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Bei der Umsetzung der Strategie und in anderen Fragen zu Nachhaltigkeit wird sie vom Rat für Nachhaltige Entwicklung beraten.