EU-Projekt TuraS zur städtischen Anpassungsfähigkeit und Nachhaltigkeit gestartet

Mitte November kamen in Dublin 16 Vertreter aus europäischen Städten zum Projektstart von "TURaS" (Transitioning towards Urban Resilience and Sustainability - Wege zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Städten) zusammen. Ziel des Projekts ist angesichts der ökologischen Herausforderung durch Nachhaltigkeit die Anpassungsfähigkeit europäischer Städte und der angrenzenden Gebieten zu stärken. Zusammen mit den Auswirkungen des Klimawandels stellt das beispiellose Städtewachstums die Städte in Europa vor enorme ökologische Herausforderungen. Vom Verlust der städtischen Biodiversität über größeres Hochwasserrisiko bis hin steigendem Konsum vergrößert sich der ökologische Fußabdruck im städtischen Umland.

Um mögliche Antworten auf diese Herausforderungen zu ermitteln, arbeiten Forscher, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen aus 16 Städten in 11 verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um in den nächsten fünf Jahren neue Übergangsstrategien für den Wandel zu schaffen. Diese sollen den Städten in Europa erlauben, sich anzupassen und nachhaltig zu werden sowie den städtischen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Jede Stadt solle sich hierbei auf einen Forschungszweig konzentrieren. Am Ende werden diese zu einem integrierten Ansatz für städtische Anpassung und Nachhaltigkeit zusammengeführt. In Stuttgart, London und Rotterdam beispielsweise sondieren Forscher neue Wege zur Verminderung des Hochwasserrisikos und nutzen etwas Regenwasser für grüne Wände und Dächer. In Brüssel, Rom und Sevilla suchen Wirtschaftsführer Möglichkeiten zur Unterstützung nachhaltig wirtschaftlicher Betriebe. Gleichzeitig werden in Dublin und Nottingham untersucht, ob Brachen genutzt werden können, um die städtische Biodiversität zu erhöhen und das Gemeinwesen zu verbessern.

Die Beteiligung von Bürgern um ihren Input bei Nachhaltigkeitsthemen einzubeziehen, stellt ein wichtiges Element des EU-Projekts dar. Die University College Dublin koordiniert das TURaS-Projekt, welches über das Siebte Rahmenprogramm der EU gefördert wird. Das Klima Bündnis wird als Projektpartner ein Trainingskonzept unterstützen, das den Transfer von Ergebnissen in die Umgebung ermöglicht und ist verantworlich für die Verbreitung der Projektergebnisse.

Weitere Informationen unter: www.turas-cities.org

1 | Florian

Ich denke die Transition Town Initiativen verfolgen einen sehr guten Ansatz, lokal etwas zu verändern. Auch in Deutschland gibt es immer mehr "Städte im Wandel", siehe http://www.transition-initiativen.de/.

30. November 2011 - 0:22

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