Für jede kleine Besorgung zehn Kilometer bis zum nächsten Supermarkt im Nachbarort fahren zu müssen, das ist weder klimafreundlich noch für jeden möglich. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Rückgang der ortsnahen Versorgung ein Problem. Die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen von Personen auf dem Land sind ein knappes Viertel höher als bei Kernstadtbewohnern. Der Grund: fast zwei Drittel der auf dem Land lebenden Bevölkerung nutzt täglich das Auto. Hinzu kommt, dass BürgerInnen im ländlichen Raum täglich durchschnittlich sechs Kilometer mehr zurücklegen als Stadtbewohner.
Die Spreeblüte ist eine Komplementärwährung für die Region Berlin, die den Euro ergänzt.
Überall fehlt es an Geld: in der Bildung, im Umweltschutz, im Sozialbereich – und in den Taschen vieler Menschen. Doch das muß nicht so sein. Schon Goethe hat´s in Faust II begriffen: „Es fehlt an Geld, nun gut, so schaff´ es denn.“ Die Spreeblüte ist solch ein neues Geld.
Gemeinsam gärtnern über den Dächern Berlins – im Berliner Stadtteil Wedding wird das bald Realität. Im Mai 2013 wird hier das himmelbeet eröffnen, ein interkultureller Gemeinschaftsdachgarten auf dem ehemaligen Parkdeck eines Einkaufszentrums. Auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern entsteht ein Begegnungs- und Lernort für Anwohner, Besucher des Einkaufszentrums sowie Schulen, Altenheime und Vereine aus der Umgebung. Im Mittelpunkt steht das gemeinschaftliche Gärtnern für Jung und Alt.
Mitten in der Wuhlheide im Freizeit - und Erholungszentrum (FEZ) ein wenig versteckt liegt das Kleinod, die Öko-Insel. In dieser grünen und blühenden Landschaft gibt es viel zu entdecken, wie einen Miniregenwald, einen Bienenhof mit Schaukasten, ein Lehmbackofen und vieles mehr. Unweit des Lehmofens wird Amaranth, ein hirseähnliches Lebensmittel, angepflanzt und weiter verarbeitet.
Warum wird genau diese Pflanze angebaut? Welchen Nutzen hat sie? Wie wird Biogas hergestellt und was hat das mit Amaranth zu tun?

So heißt das mehrfach ausgezeichnete Pilotprojekt für nachhaltige Entwicklung von OroVerde-Die Tropenstiftung. Über unterschiedliche Aktivitäten werden die Interessen von Jugendlichen an Haupt- und Förderschulen angesprochen mit dem Ziel den Zugang zu Umweltthemen zu fördern. Dabei können die Jugendlichen unter zehn verschiedenen Kampagnenmodellen wählen oder auch eigene Ideen einbringen. Jede Kampagne hat einen Schwerpunkt, ein eigenes Medium, mit dem sie das Thema umsetzt möchte. Warum nicht mal mit einer Graffiti-, HIP HOP-, Film- oder Comickampagne, durch einen Sportevent oder ein Rap-Konzert in das Thema Regenwald eintauchen?

Seit der UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung (UNCSD) 1992 in Rio de Janeiro haben sich soziale Ungerechtigkeiten und Umweltkrisen weiter verschärft. Politische Antworten darauf sind unzureichend. Das Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung soll 2012 in Rio erneuert werden. Der BUND nimmt dazu Stellung. Lesen Sie die Stellungnahme des BUND hier.
Der Evangelische Entwicklungsdienst zeichnet in einer Broschüre die Geschichte des Rio-Prozesses der vergangenen 20 Jahre nach. Sie finden die Broschüre hier.
Wenn Studenten nach einem Wohnort suchen, spielt meistens der Preis des Zimmers oder der Wohnung die größte Rolle. Rund zwölf Prozent der Studierenden in Deutschland wohnen nach einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in einem Wohnheim[1].

(Copyright: BUND Heidelberg)
Ist ein Motto der im Februar 2012 gegründeten Stiftung „FUTURZWEI“. Der Klimakulturforscher Harald Welzer nutzt dafür eine neue, grafisch anspruchsvolle Internetplattform auf dieser sind Anregungen zusammengestellt.
Das Projekt „El pan alegre – Das Fröhliche Brot“ dient als Modell für optimierte Stoffkreisläufe, stärkt das lokale und regionale Zusammenleben und Wirtschaften und nutzt dabei das „tägliche Brot“ als Beispielsthema. Verwertet wird hierbei die hochwertige alte Kulturpflanze Amarant. Gebacken wird unter Mithilfe der erneuerbaren Energiequelle Biogas, welches aus organischen Hausabfällen gewonnen wird. Das Brot dient als verbindendes Element zwischen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der „Technik zum nachhaltigen Wohl der Gemeinschaft“. Die vernetzten Kreisläufe in der Grundversorgung von Energie und Nahrung sollen Schritt für Schritt das Gefühl der nutzbringenden gemeinschaftlichen Verantwortlichkeit für das Gemeinwohl etablieren.
Angesichts der vollen Lehrpläne des achtjährigen Gymnasiums in Bayern verbringen die SchülerInnen dort mehr Zeit als früher. Zudem gibt es einen Trend zu Ganztagesschulen. Fand früher viel Jugendarbeit in Umweltverbänden am Nachmittag statt, ist dies heute immer schwieriger, da die SchülerInnen häufig ihren gesamten Tag in der Schule verbringen. Dieses Problem hat auch der Landesverband Bayern der Jugend des Deutschen Alpenvereins (kurz: JDAV) erkannt und sich gedacht: Wieso SchülerInnen direkt in der Schule einbinden und während der Schule Veranstaltungen anbieten?