Am Samstag den 25. Mai wird es weltweit Aktionen gegen den Agrarchemieriesen Monsanto geben. In 36 Ländern sind Proteste angekündigt. In Deutschland sind Aktionen in Berlin, München, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Krefeld, Saarbrücken und Leer geplant. Der Protest richtet sich nicht nur gegen Monsantos fragwürdige Machenschaften, sondern auch grundsätzlich gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVOs). Eine Forderung ist daher auch die Kennzeichnungsplicht für GVOs in Lebensmitteln.
Die die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Das Motto des Wettbewerbs „Klick in die Vielfalt 2013 – Mensch und Natur“ orientiert sich an dem Schwerpunktthema „Vielfalt nutzen – die Angebote der Natur“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt für den Zeitraum 2013/14. Die Fotos sollen dementsprechend das Miteinander von Mensch und Natur thematisieren.
Der aktuelle Kohle-Gesundheitsreport von Greenpeace (PDF) zeigt, dass Kohlekraftwerke nicht nur klimaschädlich sind, sondern auch negative Gesundheitsauswirkungen mit sich bringen. Nach der von der Universität Stuttgart durchgeführten Studie hätten im Jahr 2010 beispielsweise die Gesundheitsschäden, die durch die Emissionen der deutschen Kohlekraftwerke entstanden, zu über 3.000 Todesfällen geführt. Daher heißt es:
Gemeinsam ein Zeichen gegen die klimaschädliche Braunkohle setzen!
Für jede kleine Besorgung zehn Kilometer bis zum nächsten Supermarkt im Nachbarort fahren zu müssen, das ist weder klimafreundlich noch für jeden möglich. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Rückgang der ortsnahen Versorgung ein Problem. Die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen von Personen auf dem Land sind ein knappes Viertel höher als bei Kernstadtbewohnern. Der Grund: fast zwei Drittel der auf dem Land lebenden Bevölkerung nutzt täglich das Auto. Hinzu kommt, dass BürgerInnen im ländlichen Raum täglich durchschnittlich sechs Kilometer mehr zurücklegen als Stadtbewohner.
Designer der Kunsthochschule Weißensee und Kulturwissenschaftler der Humboldt-Universität haben in dem Projekt "Stadt Raum Gestaltung" gemeinsam mit Planern des Tiefbauamts Pankow und S.T.E.R.N an der Straßenbauplanung der Pappelallee gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden auf einem Symposium am 27. Mai 2013 präsentiert und diskutiert.Außerdem werden im Foyer studentische Teilprojekte auf Schautafeln vorgestellt.
Im Rahmen der Sendung „Das philosophische Radio“ hat sich der WDR 5 am vergangenen Freitag mit Fragen der Generationengerechtigkeit auseinandergesetzt. Als Experte in der Sendung war Jörg Tremmel, Professor für generationengerechte Politik an der Universität Tübingen, zu Gast. Der Politiologe plädiert in dem Gespräch unter anderem für eine Vertretung zukunftiger Generationen, die als vierte Gewalt neben Legislative, Exekutive und Judikative steht. Die Sendung kann man als Podcast herunterladen oder auf der Homepage des WDR 5 nachhören.
Der BUND Bremen lädt vom 31.05. bis 02.06.2013 junge Menschen zu einer Zukunftswerkstatt ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Einmal Zukunft mit unendlich Sahne, bitte! Was brauchen wir wirklich?“. Dort soll über die Frage diskutiert werden, wie die Welt von morgen aussehen könnte - eine Welt jenseits von Kaufen, Konsumieren und stetigem Wachstum.
Die Veranstaltung findet in den Räumen der Jugendbildungsstätte LidiceHaus statt. Weitere Informationen finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer (PDF).
Das Konzeptwerk Neue Ökonomie lädt vom 31. Mai bis 1. Juni 2013 zu einer MultiplikatorInnen-Fortbildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften: Was wächst, wenn die Wirtschaft wächst?“ ein.
Der Internetradiosender detektor.fm beschäftigt sich derzeit in einer Interview-Reihe mit verschiedenen Fragen rund um das Thema Generationengerechtigkeit. Die Reihe startete mit einem Interview mit dem Buchautor Wolfgang Gründinger über den neuen Generationenkonflikt. Dieser fürchtet nicht nur einen massiven Schuldenberg und eine durch den demografischen Wandel verursachte Ausgabenwelle, sondern auch eine ökologisch ausgebeutete Erde: „[…]da brauchen wir uns über so Dinge wie den Staatshaushalt gar nicht mehr zu unterhalten, wenn die ökologische Bilanz so dermaßen in das Negative geraten ist“ sagte Wolfgang Gründinger im Interview mit detektor.fm.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) hat am Sonntag in Hardehausen auf der Hauptversammlung des Dachverbandes einen Grundsatzbeschluss zu Generationengerechtigkeit (PDF, 180 KB) vereinbart. In dem Beschluss plädiert der BDKJ für eine solidarische Politik, die nachfolgenden Generationen Chancen sichert. In den politische Entscheidungen sollte aus Sicht der katholischen Jugendverbände berücksichtigt werden, inwieweit diese Auswirkungen auf zukünftige Generationen haben.