Mit den Worten „Übernehmen wir Verantwortung für ‚Nachhaltigkeit‘!“ ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zum Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit am 4.Juni 2012 auf. Anlass ist die Ende Juni in Rio de Janeiro stattfindende Weltkonferenz „Rio+20“ für eine nachhaltige Entwicklung. Mit dem 1992 in Rio de Janeiro entwickeltem Konzept „Agenda 21“ schafften 172 Staaten die Nachhaltigkeit zum Leitbild, um die Anliegen des Umweltschutzes und der wirtschaftlichen Entwicklung zusammenzuführen. Die Bundesregierung will mit dem Aktionstag über ein extra berufenes Beratungsgremium vorbildliche Nachhaltigkeitsinitiativen in das öffentliche Rampenlicht rücken und somit eine Botschaft nach Rio versenden.
Im Vorfeld der UN-Nachhaltigkeitskonferenz "Rio+20" in Rio des Janeiro startete das gemeinnützige Berliner IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung eine Online-Befragung. Lokale Akteure und Akteurinnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Kommunalverwaltungen sind bis 5. Juni 2011 aufgerufen, in einem Online-Fragebogen innovative Nachhaltigkeitsaktivitäten in ihren Kommunen darzustellen.
Die Erhebung soll die Frage beantworten: Wo steht Deutschland auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zusammenwirken, um den Kindern und Enkelkindern eine ökologisch, sozial und ökonomisch intakte Lebenswelt zu hinterlassen? Es ist geplant, herausragende Beispiele aus deutschen Städten und Gemeinden in einer Broschüre zu veröffentlichen. Diese Broschüre soll auf dem UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro im Juni 2012 vorgestellt werden. Das Projekt wird von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und Deutscher Bundesstiftung Umwelt gefördert.
Das Türkisch-Deutsche Umweltzentrum Berlin ist seit 2009 eine Anlaufstelle (nicht nur) für Migrantinnen und Migranten, um sich über Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu informieren, auszutauschen oder mitzuarbeiten. Dr. Turgut Altug, der Leiter, stellt das Zentrum vor.