Nachhaltig wirtschaften und negative Umweltwirkungen minimieren - für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist das heute das erklärte Ziel. Mit dem Projekt "Wege zur Nachhaltigkeit" unterstützt FairFood International Unternehmen des Lebensmittelsektors dabei, dieses Ziel auch zu erreichen. Im Gegensatz zu großen Konzernen der Branche, die mittlerweile Millionenbeträge in die Nachhaltigkeit ihrer Produkte investieren, fehlt es den kleinen und mittelständischen Unternehmen vielfach an Ressourcen und Know-How.
Das Projekt „El pan alegre – Das Fröhliche Brot“ dient als Modell für optimierte Stoffkreisläufe, stärkt das lokale und regionale Zusammenleben und Wirtschaften und nutzt dabei das „tägliche Brot“ als Beispielsthema. Verwertet wird hierbei die hochwertige alte Kulturpflanze Amarant. Gebacken wird unter Mithilfe der erneuerbaren Energiequelle Biogas, welches aus organischen Hausabfällen gewonnen wird. Das Brot dient als verbindendes Element zwischen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der „Technik zum nachhaltigen Wohl der Gemeinschaft“. Die vernetzten Kreisläufe in der Grundversorgung von Energie und Nahrung sollen Schritt für Schritt das Gefühl der nutzbringenden gemeinschaftlichen Verantwortlichkeit für das Gemeinwohl etablieren.

Was und wie esse ich? Welche Nährstoffe stecken in Lebensmitteln? Welche sind wichtig für mich und warum? Gibt es „kritische“ Zusatzstoffe auf Zutatenlisten? Welche Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben Lebensmittel? Wie gehe ich damit um? Was hat Ernährung mit Umwelt- und Ressourcenschutz zu tun? Diesen und anderen Fragen können SchülerInnen ab Klassenstufe 7 mit der interaktiven „Ess-Kult-Tour“ nachgehen. Unter der Federführung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westphalen e.V. bieten die Verbraucherzentralen in Deutschland den Parcours „Ess-Kult-Tour“ an.