Für jede kleine Besorgung zehn Kilometer bis zum nächsten Supermarkt im Nachbarort fahren zu müssen, das ist weder klimafreundlich noch für jeden möglich. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Rückgang der ortsnahen Versorgung ein Problem. Die durch Mobilität verursachten CO2-Emissionen von Personen auf dem Land sind ein knappes Viertel höher als bei Kernstadtbewohnern. Der Grund: fast zwei Drittel der auf dem Land lebenden Bevölkerung nutzt täglich das Auto. Hinzu kommt, dass BürgerInnen im ländlichen Raum täglich durchschnittlich sechs Kilometer mehr zurücklegen als Stadtbewohner.
Egal ob Naturerlebnisse in Wäldern oder Mooren, an Seen oder Meeren, in der Ebene oder in den Bergen; sie sind meistens für Menschen mit körperlichen Einschränkungen selten erlebbar, denn meist werden ihre Bedürfnisse bei der Planung nicht berücksichtigt.

(Copyright: Naturpark Nordeifel e.V.)
Mit der Initiative „Eifel barrierefrei – Natur für Alle“ fördert der Naturpark Nordeifel e.V. mit vielen regionalen Partnern seit 2004 das Natur- und Landschaftserlebnis für alle Menschen.
Die Politik von immer mehr Kommunen ist wegweisend: Sie haben in den letzten Jahren Energie- und Verkehrskonzepte und eine klimaverträgliche Siedlungsplanung beschlossen, ihre Beschaffung verbessert und Bürgerbeteiligung ermöglicht. Für Aktive ist nachhaltige Politik vor allem in der Kommune greifbar und beeinflussbar. Sie wirkt sich hier unmittelbar auf den eigenen Alltag aus.