Mitte November kamen in Dublin 16 Vertreter aus europäischen Städten zum Projektstart von "TURaS" (Transitioning towards Urban Resilience and Sustainability - Wege zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Städten) zusammen. Ziel des Projekts ist angesichts der ökologischen Herausforderung durch Nachhaltigkeit die Anpassungsfähigkeit europäischer Städte und der angrenzenden Gebieten zu stärken. Zusammen mit den Auswirkungen des Klimawandels stellt das beispiellose Städtewachstums die Städte in Europa vor enorme ökologische Herausforderungen. Vom Verlust der städtischen Biodiversität über größeres Hochwasserrisiko bis hin steigendem Konsum vergrößert sich der ökologische Fußabdruck im städtischen Umland.
Um mögliche Antworten auf diese Herausforderungen zu ermitteln, arbeiten Forscher, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen aus 16 Städten in 11 verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um in den nächsten fünf Jahren neue Übergangsstrategien für den Wandel zu schaffen. Diese sollen den Städten in Europa erlauben, sich anzupassen und nachhaltig zu werden sowie den städtischen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Lange müsste man nachdenken, sollte man Entscheidungen der Bundesregierung nennen, die unser Land ein Stück zukunftsfähiger, ökologischer, sozialer und demokratischer gemacht haben. Und das Ergebnis des Nachdenkens fiele sehr bescheiden aus. Hingegen nehmen in vielen Städten und Gemeinden immer öfter Alternativen Gestalt an: Kommunen, die eine Energieversorgung vollständigmit erneuerbaren Energien anstreben oder mit ihren Bürger/innen in einen Wettbewerb beim Stromsparen treten und bei den Stadtwerken Ökostrom anbieten.
Ein Artikel aus dem BUNDmagazin 1/2011 von Dr. Norbert Franck und Christine Wenzl (PDF).
Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik haben unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer. Genanet setzt sich dafür ein, dass solche Genderaspekte in der Umweltforschung und -politik stärker berücksichtigt und umgesetzt werden. Ulrike Röhr, die Leiterin von Genanet, stellt das Projekt vor.
Konferenz am 16. Juni 2009 in Leipzig
Für die Realisierung einer bundesweiten nachhaltigen Entwicklung sind entsprechende Konzepte und Strategien der Bundesländern von großer Bedeutung, denn viele der Kompetenzen, die für eine nachhaltige Entwicklung entscheidend sind, liegen auf Länderebene, z.B. in der Energiepolitik und der Regional- und Raumplanung. Viele Bundesländer, so auch Sachsen und Thüringen, erarbeiten derzeit ihre Nachhaltigkeitsstrategien. Gleichzeitig intensiviert das Bundeskanzleramt den Dialog mit den Bundesländern.
Konferenz 24. November 2009 in Hannover
Für die Realisierung einer bundesweiten nachhaltigen Entwicklung sind entsprechende Konzepte und Strategien der Bundesländern von großer Bedeutung, denn viele der Kompetenzen, die für eine nachhaltige Entwicklung entscheidend sind, liegen auf Länderebene, z.B. in der Energiepolitik und der Regional- und Raumplanung. Viele Bundesländer, so auch Niedersachsen und Bremen, haben eigene Landesstrategien für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet oder sind dabei, dies zu tun. Gleichzeitig intensiviert das Bundeskanzleramt den Dialog mit den Bundesländern.